Führungsvermögen

Führungsvermögen ist eine der 24 Charakterstärken, wie Peterson und Seligman (2004) vorschlagen. Genauer gesagt, ist Führungsvermögen die Veranlagung, eine Gruppe zu organisieren und zu ermutigen, Aufgaben zu erledigen und gleichzeitig harmonische Beziehungen in der Gruppe aufrechtzuerhalten (VIA Character, 2020). Persönlichkeiten, die Führungsvermögen als Charakterstärke besassen, waren Franklin Roosevelt und Martin Luther King (Peterson & Seligman, 2004).

Als Führungskraft, sollte Führungsvermögen eine meiner zentralen Charakterstärken sein?

Eine Führungsrolle zu haben bedeutet nicht unbedingt, dass eine Ihrer zentralen Charakterstärken Führungsvermögen sein muss (Pearce, 2019). Stattdessen sind sich gute Führungspersönlichkeiten ihrer zentralen Charakterstärken bewusst, und sie verstehen es, sie so zu kombinieren, dass sie die besten Versionen ihrer selbst sind (Pearce, 2019).

Wie kann ich meine zentralen Charakterstärken konkret kombinieren, um eine gute Führungskraft zu sein?

Damit Sie Ihre zentralen Charakterstärken kombinieren können, ist es wichtig, dass Sie zunächst über diese reflektieren, indem Sie sich bei jeder zentralen Charakterstärke fragen:

Wenn Sie die Reflexion abgeschlossen haben, wenden Sie die SMART-Methode an, um Ihre zentralen Charakterstärken bei der Arbeit anzuwenden.

Die SMART-Methodik

Die SMART-Methodik ist eine Technik zum Erreichen von Zielen unter der Annahme, dass die Ziele spezifisch (S), messbar (M), erreichbar (A), realistisch (R) und terminiert (T) sein sollten. Ein Beispiel für ein mit der SMART-Methodik entwickeltes Ziel wäre die Anwendung einer zentralen Charakterstärke bei der Arbeit (S), an jedem Montag (M), einmal pro Woche (A), in einer Situation und schliesslich die Beobachtung seiner positiven Auswirkungen in der folgenden Woche (T).

 Fazit

Nicht alle guten Führungspersönlichkeiten mögen Führungsvermögen als eine ihrer zentralen Charakterstärken haben, aber sie wissen sicherlich, wie sie diese kombinieren können, um die beste Version ihrer selbst und somit gute Führungspersönlichkeiten zu sein (Pearce, 2019).

 

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